Bundesfinale Skilanglauf

„Es war eine sehr schöne und spannende Erfahrung,

aber es war auch sehr anstrengend und anspruchsvoll.“

Team Bremen

Wir Lina 6a, Marleen 6a, Sienna 8c, Emma 7a, Sophie 8a, Melia 8d und Alina 8d

sind die Landessieger Bremens - in der Sportart Skilanglauf der Mädchen.   

Im Januar waren wir im Harz beim Landesfinale und haben dort den 1. Platz in der Wettkampfklasse III belegt und uns damit für das Bundesfinale in Bayern qualifiziert.

Vom 25.02. bis zum 29.02. waren wir mit unseren Trainerinnen Frau Hasselmann und Frau Cordes in Bayern, genauer gesagt im Allgäu, fast an der Grenze zu Österreich. Dort sind wir am Dienstag und Mittwoch an den Start gegangen, um an zwei verschiedenen Wettkämpfen im Skilanglauf teilzunehmen.

Am Sonntag den 25.02. sind wir alle zusammen mit dem Bus früh morgens losgefahren und sind abends um ca. 17 Uhr im Haus Zauberberg, unserem Hotel in Pfronten, angekommen. „Die Fahrt war schön, aber auch anstrengend“ (Lina) 

 Am Montag haben wir das letzte und erste mal trainiert. Es gab nur Kunstschnee, weil es wenig geschneit hatte und es viel zu warm war. Ganz viele Kinder zwischen 10-15 Jahren sind auf der Strecke gleichzeitig gefahren. Als wir gesehen haben, wie steil es bergauf und bergab ging, hatten wir echt Respekt. „Und da sollen wir wirklich fahren?“ (Marleen)

Am Dienstag um 10 Uhr war es dann soweit. Wir haben Startnummern bekommen und sind dann, wie bei richtigen Profis, durch eine Zeitschranke gefahren, als das Signal ertönt ist. Dann musste alles ganz schnell gehen. Wir sind unsere Einzelrennen gefahren. 2km Technikparcours vom Feinsten. Slalom, Schlupftore, 8ter Laufen, Anstieg, Abstieg - und das, wo wir doch erst ein paarmal im Schnee geübt haben.

„Ich kann das nicht. Ich komme dort nicht runter. Ich habe solch eine Angst!“ (Alina vor dem Wettkampf)

„Frau Cordes, ich mache das nie wieder. Das war mega anstrengend.“ (Emma direkt nach dem Wettkampf)

„Mir geht es sehr gut und ich bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.“ (Alina nach dem Wettkampf)

„Ich habe meinen Ski verloren. Der ist dann den ganzen Berg heruntergerutscht, so dass ich nochmal hochfahren musste“ (Sienna nach dem Wettkampf)

„Ich hab den Muskelkater meines Lebens, ich kann nicht mehr“ (Melia, am Tag der Rückfahrt)

„Bei dem ganzen Zugucken vermisse ich, das Ski fahren. Auf Grund meiner Verletzung am Knie konnte ich nicht beim Wettkampf teilnehmen. Aber das Zugucken hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.“ (Sophie)

Am Mittwoch hatten wir den Staffellauf. Wir haben zwei Dreier-Mannschaften gebildet. Etwa 40 Mädchen sind zeitgleich um 11 Uhr gestartet. Das Startsignal wurde abgefeuert. Alle Mädchen sind in der klassischen Technik (in Loipen) losgedüst. Mittendrin Melia und Lina, wir Mädchen von der JBA. Nach 2,5 km wurde dann durch Handabschlag die Staffel übergeben und die jeweils zweite und dritte Fahrerin musste in der Skatingtechnik ins Rennen. „Das war alles sehr aufregend. Ich konnte mehrere Mädchen überholen.“ (Sienna)

Wir haben davor dienstags und donnerstags nach und auch während der Schule mit unseren Trainerinnen Frau Hasselmann, Frau Stubbe und Frau Cordes auf Rollski trainiert und unser Bestes gegeben. 

 

„Ihr seid meine Helden :)

Es gilt das olympische Prinzip: Dabei sein ist alles“

(Herr Borges, Schulleiter)